Mit Kerstin Celina im Steinbruch

Unsere MdL und Kreisrätin Kerstin Celina war auf Ihrer Sommertour (mit Bahn und Rad durch den Landkreis) auch bei uns in Kirchheim zu Besuch und wir hatten einen interessanten Nachmittag im Steinbruch.

Kerstin hatte sich einen Einblick in die Kirchheimer Natursteinindustrie gewünscht und nach einem kurzen Überblick über Vor- und Nachteile für Kirchheim – Wirtschaft und Arbeitsplätze vs Umweltbelastung, Verkehr und Löcher überall – sind wir übers blaue Loch zum Steinbruch der Firma Haaf nach Gabüttelbrunn geradelt.

Dort waren wir mit Thomas Haaf (Kreisrat / Gemeinderat und Geschäftsführer der Firma Haaf) und Bürgermeister Björn Jungbauer zur Führung durch den Steinbruch verabredet (An dieser Stelle noch mal vielen Dank dafür!) und konnten statt immer nur über die Steinbrüche zu reden auch mal mit denen reden. Und das war sehr interessant: Neben Einblicken, was die eigentlich genau machen (Im Falle Haaf vor allem große Mengen Natursteine in gleichbleibender Qualität und Größe für den Garten- und Landschaftsbau liefern) gab es konstruktive Gespräche zu Nachhaltigkeit, Flächenverbrauch und Nachnutzung.

Was passiert mit dem Wasser?

Positiv aufgefallen ist uns wie wichtig der Firma Haaf die Arbeitsbedingungen (keine Werkverträge!) und die Nachhaltigkeit (Der abgebaute Naturstein wird vollständig verwertet, zusätzlich wird eine Baustoffrecyclinganlage betrieben). Nicht ganz klar wurde uns, was mit abgepumpten Wasser aus den Steinbrüchen passiert (Versickerung oder Ableitung?).

Chancen: Baustoffrecycling und Nachnutzung

Da bleiben wir dran: Neben der Wasserfrage werden wir uns mit zwei Themen weiter beschäftigen:

  1. Es könnten viel mehr Recyclingbaustoffe verwendet werden (Autobahnbrücke -> Schotter) und die wären sogar billiger und verfügbar, die Auftraggeber und Bauingenieure müssen das aber wissen.
    Die Gemeinde Kirchheim nutzt das schon.
  2. Bei der Nachnutzung speziell für den Anteil Biotop gibt es Gesprächsbedarf aber auch große -bereitschaft seitens der Firmen.

Beides werden wir auf Orts- und Kreisebene weiterverfolgen.

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